#208: Fumé (self smoked)

Smoked Saison

12,6 °P – 6,5 % – 22 IBU

Lagerfeuerromantik im Glas!

Brautag

Zum dritten Mal haben wir jetzt den Fumé mit selbst geräuchertem Malz gebraut. Lustigerweise schaut er wirklich jedesmal anders aus – hier die Links zu den letzten beiden Suden: #173#181.

Bei diesem Sud ist er viel klarer als bei den anderen zweien, aber natürlich auch wieder wunderschön! Goldene Farbe, beinah klar und eine weiße Schaumkrone, die zu Beginn sogar eher noch wächst als schrumpft und dann sehr lange stabil bleibt. Besonders im Geruch bemerkt man den Unterschied zwischen handelsüblichem Buchenrauchmalz und unserer selbst geräucherten Variante. Statt den typischen Specknoten gibt es hier einen intensiv-würzigen Geruch nach Lagerfeuer.

Die nächste Überraschung folgt beim ersten Schluck: Trotz des Saison-typischen sehr hohen Vergärungsgrads von über 95% überwiegt im Antrunk eine gewisse Süße und eine unerwartete Vollmundigkeit. Die hohe Karbonisierung hält mit ordentlicher Spritzigkeit dagegen. Im Abgang gibt es zuerst eine ordentliche Dosis Lagerfeuer, abgelöst von einer würzigen Bittere und am Ende ist das Bier dann doch schlank genug, um gerne weiter trinken zu wollen.

Der Fumé ist eines unserer Lieblingsbiere. Die starken Aromen von Rauch und Saison-Hefe ergeben einfach ein rundes Gesamterlebnis. Bei der letzten Austrian Beer Challenge wurde das Bier mit einem Vizestaatsmeistertitel gekrönt. Wir werden auch heuer wieder unser Glück versuchen.