Die Malzmühle

Als wir angefangen haben zu brauen, haben wir das Malz immer in geschroteter Form bestellt. Das wird zwar direkt nach dem Schroten verpackt und gut verschlossen, aber ewig haltbar ist es halt trotzdem nicht. Anfang des Jahres haben wir uns deshalb eine Malzmühle gekauft um das Malz ganz frisch selbst zu schroten.

Malzmühlen gibt es in verschiedenen Bauformen und Preisklassen. Wir haben uns für ein günstiges Modell vom Hobbybrauerversand entschieden. Die Mühle ist aus verzinktem Gusseisen und sehr massiv und schwer.

Der Mahlgrad lässt sich bei dieser Mühle über eine Flügelschraube einstellen, je nach Getreide- bzw. Malztyp und gewünschter Feinheit.

Bei Basismalzen geht es darum, das Korn zwar aufzubrechen, die Spelzen aber unversehrt zu lassen. Röst- und Weizenmalze haben keine Spelzen und können daher feiner geschrotet werden.

Zum Schroten montieren wir die Mühle immer auf unserem Allzweckhocker (Ikea Äpplarö) und begeben uns wegen der Staubentwicklung auf die Terrasse.

Jetzt ist kurbeln angesagt. Für die etwa 5 Kilo Malz, die wir pro Sud brauchen dauert das Schroten ca. 20 Minuten. Der Lohn der Mühe ist ganz frisch geschrotetes Malz.