Brautag #38: Altbier

Das Christkind hat uns einen Speidel Braumeister 20 PLUS gebracht, den haben wir heute eingeweiht.

Die Schüttung besteht aus Pale Ale und Wiener Malz, Cara Amber und eine kleine Portion Carafa Spezial II. Das Röstmalz haben wir in der kleinen Mohnmühle extra fein gemahlen.

Für das restliche Malz haben wir die Schrotmühle etwas grober als sonst eingestellt. Für den Braumeister wird ein möglichst geringer Mehlanteil empfohlen.

Vorab haben wir das Rezept mit allen Rasten und Hopfengaben programmiert. Dann wird der Braumeister mit 23 Liter Wasser gefüllt und das Brauprogramm gestartet.

Wenn die Einmaischtemperatur erreicht ist, kommt das Malz in das Malzrohr und wird mit den Sieben bedeckt.

Das Ganze wird fixiert und dann wird Wasser von unten durch das Malzrohr gepumpt. Nach dem Maischprogramm folgt das Abläutern. Dazu wird das Malzrohr einfach nach oben gezogen und man lässt die Würze ablaufen. Für eine bessere Ausbeute haben wir noch 5 Liter Nachguss aufgebracht.

Hopfengaben gab es zwei: Hallertauer Mittelfrüh als Vorderwürzehopfung und den Tettnanger haben wir 70 Minuten mitgekocht.

Nach dem Kochen folgt das Kühlen. Das geht bei diesem Modell dank des eingebauten Kühlmantels besonders einfach. Über den unteren Gardenaanschluss wird Kaltwasser zugeführt, über den oberen das erwärmte Kühlwasser wieder abgeführt. Es hat etwa 50 Minuten gedauert, bis der Sud auf 25 Grad Celsius abgekühlt war und in den Gäreimer abgelassen werden konnte.

Mit dem Ergebnis waren wir sehr zufrieden: 18 Liter Würze mit 12,8 °P, das war in etwa die Ausbeute auf die wir gehofft hatten. Bei einer neuen Anlage ist es nämlich gar nicht so einfach, die Menge an Wasser und Malz richtig abzuschätzen um auch auf ein brauchbares Resultat zu kommen.

Ein erstes Fazit: Der Braumeister erleichtert viele Routineaufgaben, man muss nicht die ganze Zeit Temperaturen messen und umrühren. Auch das Abläutern geht einfacher, und im Unterschied zum Einkocher kocht er auch brav durch. Die Programmierung mit nur 4 Tasten ist ein bisschen umständlich und man würde sich manchmal mehr Flexibilität wünschen. Das Reinigen am Ende geht super einfach und auch während des Brauens fällt nicht soviel Putzarbeit an wie beim Einkocher. Wir sind sehr zufrieden damit.

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