Brautag #73: Brut IPA

Ein relativ neuartiger Bierstil, der so trocken, spritzig und fruchtig wie Champagner werden soll.

Eigentlich wollten wir heute ein Ingwer-Zitrone Bier brauen, aber leider haben wir keine frischen Zutaten bekommen. Wir haben deshalb umdisponiert und das Brut IPA gemacht.

Die Zutaten dafür haben wir großteils beim Braumarkt bestellt. Die Amyloglucosidase haben wir nur in diesem Shop gefunden. Die braucht man, damit sie auch unvergärbare Zucker so aufbereitet, dass sie von der Hefe verarbeitet werden können.

Die Anleitung zu den Reisflocken sagt: “Lassen Sie die Flocken 30 Minuten in etwas Wasser aufkochen um eine gute Umwandlung der Stärke zu erreichen. Dann abkühlen lassen und zum Malz / Maische geben und mischen.” Ahja, in etwas Wasser – ha ha – der Pampf brennt total schnell an und man braucht schon 2-3 Liter für das Kilo Reisflocken. Obwohl das ganze wirklich ein fester Brei war, hat es sich gut mit dem Pilsner Malz vermischt und war überraschenderweise recht locker. Das Abläutern war auch kein Problem.

Unser Maischprogramm war etwas “free-style”. 30 Minuten bei 64 °C, abkühlen auf 60 °C und die Hälfte Amyloglucosidase rein. Dann nochmal 30 Minuten bei 64 °C.

Gekocht wird 60 Minuten. 10 g Mosaic kochen 15 Minuten mit.

70 g Mosaic kommen bei 80 °C in die Würze.

Nach dem Abkühlen kommt direkt die LalBrew BRY-97 rein …

… und die restliche Amyloglucosidase. Bei der Rezept-Recherche haben wir zwei Methoden gefunden – entweder in die Maische oder in die kalte Würze. Wir kombinieren einfach beides.

Mal schauen. 😉