Brautag #34: Hadmar Klon

Das Bio Hadmar von der Weitra Bräu Brauwerkstatt ist eines unserer Lieblings-Trinkbiere. Heute wollen wir versuchen es nachzubrauen.

Martin hat bei der Brauerei nach dem Rezept gefragt und der Braumeister hat uns netterweise ein paar Details verraten, was Malz, Hopfen und Hefe betrifft. Das genaue Rezept bleibt natürlich geheim, und so haben wir uns am Bierstil Wiener Lager orientiert und mit dem Rezeptkalkulator der Brauerei Müggelland eine eigene Version entwickelt.

Wir verwenden eine Mischung aus Pilsner und Müchner Malz, dazu noch helles und dunkles Karamellmalz. Insgesamt 4,8 kg Schüttung werden frisch geschrotet.

Nach einer Maltose- und Verzuckerungsrast wird abgeläutert. Mit der Farbe der frischen Würze sind wir sehr zufrieden.

Als erste Hopfengabe kommen 30 g Hallertauer Tradition in die Vorderwürze.

Der Einkocher hat heute die vollen 90 Minuten ohne Hilfe des Tauchsieders durchgekocht. Der hat wohl schon mitgekriegt, dass er vielleicht bald in Pension gehen wird und gibt nochmal sein Bestes. Dafür ist uns ein Missgeschick passiert: am Kochende kommt die zweite Hopfengabe in die Würze und die Kühlung wird aktiviert. Dabei haben wir glatt darauf vergessen den Einkocher abzuschalten. Das ist uns erst aufgefallen, als die Kühlung länger dauerte als sonst.

Noch einmal bewundern wir die schöne rötliche Farbe, dann landet die Würze im Gäreimer.

13,2 °P hatten wir als Stammwürze für das Rezept kalkuliert und das haben wir genau erreicht.

Das Bier soll mit einer untergärigen Hefe bei ca. 10 Grad Celsius vergärt werden. Mit unserer Kühlspirale und dem Leitungswasser kommen wir nicht so weit runter, deshalb kommt der Gäreimer noch für ein paar Stunden in den Gärkühlschrank bevor die Würze mit der Saflager W34/70 angestellt wird.

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